Thomas beim Mittsommernachtslauf

Am 22.06.2019 war unser Thomas beim Mittsommernachtslauf in Dhünn bei Wermelskirchen. Hier ein paar Sätze von ihm:

Es war ein super Lauf. Tolle Halbmarathon-Strecke auf Wald- und Feldwegen, teilweise über Trails, es gibt auch ’nen 6er und ’nen 10er. 370 Höhenmeter, die vor allem am Ende gemein steil sind. Das kann aber auch an meiner Form liegen. Ich bin 2:10h gelaufen, am Anfang langsam, auf der 2. Hälfte schneller, wenn es nicht gerade rauf ging. Sehr familiäre Veranstaltung, das ganze Dorf war auf den Beinen, Live-Musik und super Stimmung. Das hat sich gelohnt. Das wäre was für eine Rennschnecken-Gruppe im nächsten Jahr.

Martin beim EVL-Halbmarathon in Leverkusen

Es ist geschafft!
Bei herrlichem Wetter bin ich heute den EVL-Halbmarathon gelaufen. Wie immer gingen deutlich mehr als 1.500 Läufer in der Fußgängerzone in Leverkusen-Opladen an den Start.

Die Strecke ist jedes Jahr ganz ähnlich, in jedem Fall aber sehr abwechlungsreich. Passagen durch Wohngebiete, über Waldwege, über Fußgängestrecken an der Wupper entlang und als ein Höhepunkt durch das Bayer-Fußballstadion.

Es war ein Tribut ans Wetter, dass ich nicht mein normales Tempo laufen konnte. Aber es war ein tolles Rennen, ich war mit prima Leuten unterwegs und konnte die vielen Anfeuerung der Zuschauer genießen. Nach 1:35 Stunden war ich im Ziel.

Euer Martin

Micha beim Rhein City Run 2017

Ich möchte von mein Lauf beim 2. Viactive Rhein City Run am Sonntag den 15. Oktober 2017 berichten, meine Eindrücke und Erfahrungen beschreiben.

Es begann mit dem Wecker um 06:30 Uhr, Sonntags morgens, omg. Kaffee machen, Frühstücken, anziehen, Tasche packen.
07:46 Uhr pünktliche Abfahrt der S6 in Benrath in Richtung D-Hbf, runter zum U-Bahnsteig, der schon um diese Zeit stark gefüllt war. Alles aufgeregte Läufer die wohl alle das gleiche Ziel hatten wie ich. Ankunft Theodor-Heuss-Brücke, strahlend blauer Himmel, nicht zu kalt, das wird ein guter Tag, dachte ich mir.
Jetzt noch Startunterlagen abholen, den letzten Schluck trinken, Tasche zur Gepäckabgabe bringen, Startnummer gut befestigen und lockeres Einlaufen, lief alles im Auto-Pilot-Modus ab. In der Startaufstellung stand ich in der 5. Reihe, perfekt. Dort hatte ich Zeit meine Uhr zu starten, ein paar Schnappschüsse zu machen und noch mal tief durchzuatmen um mich auf‘s wesentliche zu konzentrieren. Meine gelaufene 1:40 Std. vom Juni zu bestätigen.

Peng!!! Der Startschuss, die Massen schieben sich über die Startlinie. Die Startphase wurde zum Vorjahr verändert, so das sich bei 4000 Läufern nicht so ein großer Rückstau bildet wie im letzten Jahr wenn es auf den Bürgersteig Richtung Messe geht, alles gut.
Ich bin dem Strom gefolgt um auf Tempo zukommen. Vorbei an den klatschenden Zuschauern wurde es ruhig auf dem Deich. Die großen Frachtschiffe rechts auf dem Rhein fuhren lautlos mit uns, und waren nur unwesentlich schneller. Das lag aber auch am Rückenwind. Diese Stille, trotz voller Geschwindigkeit meinerseits, war schon ein schöner Moment. Meine Geschwindigkeit auf den ersten 5km war 4:30 min/km. Das bin ich ja auch in Training von Euch gewohnt. Es lief also alles nach Plan.

Da ich aber weiß das ich dieses Tempo nicht bis Ende durchstehen werde, habe ich schon früh begonnen mich zu bremsen, um gezielt mein geplantes Renntempo von 4:40 min/km zulaufen. Das gelang mir auf den nächsten 5km sehr gut und passierte die 10 km Tafel mit 46:15 min. Die schöne Umgebung und die Sicht auf den Rhein haben mich danach schweifen lassen, so das sich mein Tempo stabilisierte. Ab dem 13. km verabschiedete sich die Strecke vom Rhein und führte über offene Felder, mit wechselnder Richtungen auch gerne mit Gegenwind. Somit war ich ab jetzt in einer entscheidenden Rennentwicklung, wenn ich nun zu viel einbüße an Geschwindigkeit ist die Bestätigung mein Junizeit dahin. Nun begann die härteste Phase des Rennens.

Der anhaltenden Gegenwind über den freien Feldern setzte mir echt zu, die 4:50 min/km zu halten. Endlich kann ich wieder in geschützteres Gelände, oder die Streckenführung drehte sich vom Gegenwind weg.
Gott sei Dank.
Mittlerweile ist der 18 km in Sicht. Das Tempo steht, und wenn ich so überschlage muss es jetzt schon mit dem Teufel zu gehen um nicht in Bestzeit einzulaufen. Diese Gedanken und der Ehrgeiz aus der 1:40 Std. eine 1:39 Std. zumachen beflügelte mich nochmal alles auf eine Karte zu setzen, so konnte mein geplantes Renntempo von 4:40 km/min wieder erreichen. 1:35:30 Std. bei Kilometer 20, jetzt nicht locker lassen, einfach laufen und beißen, beißen und laufen, alles nochmals auf Beine hochziehen und kraftvoller Abdruck fokussieren.

Da, plötzlich der Zielbogen ist in Sichtweite, es ist nicht mehr weit. Mein Körper hat mir in diesem Moment soviel Dopamin zur Verfügung gestellt das ich auf 3,08 min/km beschleunigen konnte. Wenige Meter vor der Ziellinie der Blick zur Uhr. YES 1:39:11 Std., es ist vollbracht.
Völlig erschöpft und voll mit positiven Stimmungshormone genoss ich die neue Bestzeit. Mehrere Erdinger später, nach dem umziehen, und ein paar Stückchen Kuchen habe ich online nach meiner offiziellen Zeit geforscht. Und jetzt der Hammer die Uhr im Zielbereich war nicht synchron mit der Startuhr. Auf meiner Urkunde steht eine 1:40:13 als offizielle Endzeit. Komisches Gefühl aber trotzdem Bestzeit, YEAH!!!

Die Junizeit pulverisiert, der Plan ging auf. Ich bin glücklich mit der Bahn nach Haus gefahren, habe mich ungezogen und bin mit Frau in die Altstadt gefahren. Zur Feier des Tages ein großes Steak und viel Bier.
In diesem Sinne freue ich mich weiterhin mit Euch zu trainieren um solche Momente noch häufig zu erleben. Keep on Running.

Viele Grüße Micha